SPD‐Kreistagsfraktion stellt Antrag für kreisweites Energieprojekt im Nürnberger Land

07. Juli 2015

Lauf(SPD) – Durchaus Chancen für die Energie‐Projektagentur im Nürnberger Land, die in wenigen Tagen neu gegründet wird sieht die Kreistagsfraktion der SPD. Ungeachtet geäußerter Kritik, des Ausstieges der Bürger‐Initiative und einiger Kommunen, muss diesem kreisweiten Projekt eine Chance gegeben werden, so die einhellige Auffassung der Fraktion in der jüngsten Fraktionssitzung, wie Fraktionsvorsitzender Alexander Horlamus mitteilte.

Zur Einführung und Akzeptanz der neugegründeten „Energie‐Projektagentur Nürnberger Land“ stellt die SPD‐Kreistagsfraktion daher an den Kreistag Nürnberger Land den Antrag, diese mit der Prüfung und der möglichen Umsetzung eines kreisweiten Energieprojektes zu beauftragen. „Dabei sei das Potential allerkreiseigenen Schulen und weiterer kreiseigener Gebäude in Hinblick auf Machbarkeit und Realisierung von Photovoltaikanlagen zu erarbeiten und darzulegen und eine mögliche Realisierung aufzuzeigen“, so im gestellten Antrag, wobei eine Realisierung unter Einbeziehung örtlicher oder regionaler Initiativen und auch in Zusammenarbeit mit den jeweiligen örtlichen Energieversorgern wünschenswert sei.

Denkbar für die SPD - wenn sicherlich auf den ersten Blick ungewöhnlich - ist ein Prüfauftrag an die „Energie‐ Projektagentur Nürnberger Land“, ob durch Übernahme des derzeit stillgelegten Pumpspeicherwerkes in Happurg, zusammen mit einer Initiative im Nürnberger Land, möglich ist und damit ein aktiver Beitrag zur Energiewende geleistet werden kann. Das seit mehreren Jahren für die Energiewende ungenutzte und damit trotz des dringenden Bedarfes als „Redundanz‐Kraftwerk“ nicht zur Verfügung stehende Kraftwerk sieht die SPD‐Kreistagsfraktion als einen wichtigen Baustein für die Energieversorgung der Zukunft.

„Nur wenn deutschlandweit vor Ort in die dezentrale Energieversorgung investiert wird, kann auch zukünftig der Neubau weiterer Stromtrassen verhindert werden.“, so Fraktionsvorsitzender Alexander Horlamus.

Die SPD-Kreistagsfraktion bedauert sehr, dass die Bürgerinitiative, von der die Idee der Bürgerenergiegenossenschaft ursprünglich stammte, nicht mehr beteiligt sein möchte. Die Kritik der Bürgerinitiative ist für die SPD-Kreisräte dabei durchaus nachvollziehbar. Dennoch wolle man dem Projekt eine Chance geben, die Durchführung aber kritisch begleiten.

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