„Man merkt, dass er wirklich nach Berlin will“ - Aschermittwoch 2017 in Schwarzenbruck

09. März 2017

„Man merkt, dass er wirklich nach Berlin will“, so kommentierten viele der Besucher die Rede von Alexander Horlamus. Mit seinen Mut machenden und aufrüttelnden Worten zum traditionellen politischen Aschermittwoch der SPD in Schwarzenbruck zeigte SPD- Bundestagskandidat Alexander Horlamus den Genossinnen und Genossen dass er den Kampf aufgenommen hat. „Wir machen ernst – und haben Spaß dabei! Denn mit Martin Schulz in den Wahlkampf zu ziehen, ist wie mit einem Hochgeschwindigkeitszug – klar: ohne Bremsen! – Richtung Kanzleramt. Adrenalin pur. Ich freue mich darauf“, so seine klare Ansage.

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Zeit für Alexander Horlamus

Gesamte Rede Alexander Horlamus - Rede zum Aschermittwoch 2017 (PDF, 176 kB)

„Vor uns allen liegt ein Jahr, das fundamentale Weichenstellungen bringen wird. Für Deutschland, für Europa und für die ganze Welt“, so Horlamus. „Wir müssen streiten für Weltoffenheit und Toleranz. Streiten für Frieden und internationale Zusammenarbeit. Streiten für Gerechtigkeit und den Vorrang der Politik vor den Märkten“.

Horlamus kritisierte auch deutlich den „neuen „Sultan“ am Bosporus, der gerade dabei sei, Atatürks Demokratie in eine Diktatur zu verwandeln

Schwarzenbruck_2017_04 Norbert Leuschner vom DGB und Alexander Horlamus - Redner am Aschermittwoch in Schwarzenbruck

Deutliche Worte fand Horlamus auch zur politischen Konkurrenz:

„Der Union fällt nichts Wirksames gegen Martin Schulz ein. Deshalb kritisieren sie, dass er kein Abitur hat und einen Bart trägt. Oberflächlicher und durchschaubarer geht es nicht“ Auch FDP „Christian Lindner, die FDP-One-Man-Show“ und die LINKE bei der „Sarah Wagenknecht – die selbsternannte Rosa-Luxemburg der Generation Facebook –zunehmend die Orientierung verliert“ bleiben nicht verschont.

Ausführlich widmete sich Horlamus den SPD-Themen: „Ist es gerecht, wenn Menschen, die Vollzeit hart arbeiten, trotzdem auf Geld vom Staat angewiesen sind, um gerade mal so eben durchzukommen? Ist es gerecht, wenn sich Familien kaum noch einen Urlaub leisten können, weil das Geld gerademal reicht, um die steigende Mieten und die notwendige private Altersvorsorge zu zahlen? Und ist gerecht sei, wenn der Bäcker an der Ecke ehrlich seine Steuern zahlt, während Großkonzerne Milliardengewinne in Deutschland machen und diese ins Ausland verschieben, um bei uns so gut wie keine Steuern zu zahlen?“

Niemand zahle gerne Steuern. Aber jeder weiß, ohne Steuern würde unser Gemeinwesen, unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Straßen, Sicherheit, Krankenhäuser, Schulen. All dafür brauche der Staat Geld.

„Ich habe manchmal den Eindruck, dass bei Teilen der deutschen Wirtschaftselite jegliches Gefühl für Maß, Anstand und Verantwortung verloren gegangen ist. Die haben aus Merkels „Wir schaffen das!“ einfach „Wir raffen das!“ gemacht. Auch so kann man den notwendigen Zusammenhalt einer Gesellschaft zerstören“

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Sie alle unterstützen Alexander Horlamus - Martina Baumann, Andrea Lipka, Bürgermeister, Kreistagsfraktion, Ortsvereine

Auch für die Sicherheitspolitik steht der Jurist Horlamus ein. „Wir Sozialdemokraten stehen für Innere Sicherheit und sind insbesondere die Anwälte unserer Polizisten. Je mehr Aufgaben hier anfallen, desto mehr Personal wird benötigt. Hierfür setzen wir uns ein. Nur so können unsere Polizistinnen und Polizisten ihren Dienst weiterhin so gut und bürgernah verrichten. Es waren Union und FDP, die die Stellen bei der Polizei zusammengestrichen haben, weil sie einen schlanken Staat forderten. Sie haben den Öffentlichen Dienst beschnitten, wo immer das möglich war. Die Folgen sind deutlich sichtbar.“

Deutlich sichtbar ist für Horlamus auch die Schieflage auf dem Wohnungsmarkt. Mehr bezahlbare Wohnungen auch in attraktiven Städten. Den sozialen Wohnungsbau wieder ankurbeln. „Denn nur so erreichen wir, dass Menschen mit kleineren Einkommen nicht weiter in die Außenbezirke und Vorstädte verdrängt werden. Selbst mit mittleren Einkommen ist es für Familien oft schon schwierig, bezahlbare Mietwohnungen zu finden“. Horlamus fordert daher der Bau neuer günstiger Wohnungen. Kritik übte er dabei an der Bayrischen CSU-Staatsregierung, die trotz Verdreifachung der Gelder für den Wohnungsbau im Bundeshaushalt die staatliche Wohnungsbauförderung für 2017 nahezu halbiert haben und bezeichnete dies als „ebenso absurd wie skandalös“.

Dies seien aber nur einige der wichtigen Themen die es anzupacken gilt. Sichere und „überlebensfähige“ Renten, verbesserte Einkommensverhältnisse und sichere Arbeitsplätze, ein Gesundheitssystem für alle und eine gesunde Umwelt zählen ebenso zu den dringenden Aufgaben der kommenden Jahre. Es kann gelingen, denn Martin Schulz ist einer von uns. Ein Sozialdemokrat wie aus dem Lehrbuch. „Mit ihm ist die Zuversicht auf Erfolg gewachsen. Er bringt neue Kraft und Spaß in unseren Wahlkampf.“ Beschloss Alexander Horlamus seine Rede und erhielt lang anhaltenden Applaus der Genossinnen und Genossen.

Wir wollen gewinnen! Wir wollen, dass Martin Schulz im Herbst ins Kanzleramt geht.

Schwarzenbruck_2017_03 "Volles Haus in Schwarzenbruck""

Eingangs des politischen Aschermittwochs begrüßte Unterbezirksvorsitzende Martina Baumann die Vielzahl der Besucher unter denen neben SPD-Mitgliedern auch viele interessierte Bürgerinnen und Bürger waren. Nach einem Grußwort von Schwarzenbrucks Bürgermeister Bernd Ernstberger sprach als Gastredner Norbert Leuschner, politischer Sekretär des DGB Mittelfranken, der kurzfristig für Stephan Doll einspringen musste. Leuschner sieht mit Zuversicht auf die SPD mit Martin Schulz. Gerade im Bereich Arbeitsplätze, Arbeitsverhältnisse und sozialer Sicherung der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, auch in Hinblick auf die Altersversorgung begrüß der DGB die Neuausrichtung und Nachjustierung an der Agenda 2010: „Diese war nicht in allen Dingen negativ, es ist aber an der Zeit die Ausuferungen und Ungerechtigkeiten abzuschaffen“. Er wünschte Alexander Horlamus für seine Kandidatur viel Erfolg.

  • 01.04.2017, 10:00 Uhr
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